Am 29. August wurde der Reichtstag „gestürmt“,  so die mediale Einordnung des Spektakels, das sich auf den Stufen des Regierungsgebäudes abspielte.

In der Realität stiegen knapp hundert Demonstranten aus der Reichsbürgerszene, unter anderem mit Türkei- und Q-Fahnen bewehrt, über eine Polizeiabsperrung und besetzen für eine kurze Zeit die Stufen des Bundestags. Auch wenn diese Aktion weitgehend friedlich ablief, hat die Presse nun ihre „Horrorbilder“ die „als Zeichen der Schande um die Welt gehen“. Innensenator Geisel und Co. haben ihre nachträgliche Rechtfertigung für das Verbot der Coronademo und der juristische Hürdenlauf für Michael Ballwegs “Querdenken”-Team wird nun noch herausfordernder und schwieriger.

Die beachtliche Zahl der Demonstranten, die sich von der Siegessäule bis zum Brandenburger Tor gesammelt hat, verschwindet hinter den Schlagzeilen vom „Reichstagssturm“, der in den grellsten Farben gezeichnet und zum „Angriff auf die Republik“ hochstilisiert wird. Tatsächlich nutzte also eine kleinere radikalere Gruppe, die zum Regelbruch bereit war, den Schutz einer gemäßigten Großdemo zur Planung und Durchführung einer disruptiven Aktion.

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Mein aktivistisches Leben!

Hier habe ich die wichtigsten Stationen meines aktivistischen Lebens. Alle Aktionen, Meilensteine, Rückschläge, Repressionen und Erfolge. Alle Aktionen, Meilensteine, Rückschläge, Repressionen und Erfolge sind hier zusammengefasst.

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