Am 18. Juni, nur wenige Monate nach der Eröffnung des schikanösen “Terrorverfahrens” klopfte es wieder an meiner Tür. Zum dritten mal seit April 2018 nahm man mir meine elektronischen Geräte an und durchwühlte meine Privaträumlichkeiten. Diesmal richtete sich der Fokus der Beamten auf zwei weitere Wohnungen und insbesondere auf Akten der Identitären Bewegung. Ziel war wohl die Beschaffung zu Informationen für die laufenden “Finanzstrafverfahren”, die gegen alle Vereine der IB, Phalanx Europa, sowie leitende Aktivisten eröffnet worden waren. Dazu wurden auch Vereinsauflösungsverfahren gegen zahlreiche Vereine gestartete die man der IB zurechnete. Das war aber nur die Spitze des Eisbergs.

Im Zuge der, aus der Luft gegriffenen Terrorermittlung, war ich rund um die Uhr observiert worden. Aktivisten hatten ihre Arbeit verloren. Zwei patriotische Zentren mussten geschlossen werden. In Oberösterreich waren sogar Berufsverbote gegen Identitäre erlassen worden und Sebastian Kurz machte das Verbot unserer Bewegung und ihres Symbole zum einer zentralen Forderung seiner Politik. Führende Vertreter der FPÖ hatte sich aufs Schärfste distanziert, was ihre Koalition jedoch nicht retten konnte. Nicht die behauptete “Nähe zur IB”, sondern die medial ebenso inszenierte IBZIA-Affäre hatte die Regierung zu Fall gebracht, bzw Kurz den Vorwand zur ihrer Beendigung gegeben. Meine Warnung zum Höhepunkt der Christchurchaffäre erweis sich als richtig:

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